Schleiz –

Gute Lösung für den Kinder- und Jugendstützpunkt in Schleiz

Beschluss im Schleizer Stadtrat: KJS zieht als Zwischenlösung in Villa in der Hofer Straße 7

Schleiz. „Der Schleizer Stadtrat hat in seiner Sitzung am 8. September nach intensiver Diskussion vollumfänglich den Vorschlägen der Volkssolidarität Oberland e. V. zur weiteren Entwicklung des Kinder- und Jugendstützpunktes zugestimmt“, darüber informiert das BfS (Bündnis für Schleiz) im September.

„Damit ist der Weg frei für eine Zwischennutzung der Hofer Straße 7. Der Kinder- und Jugendstützpunkt soll dort untergebracht werden, bis der langfristig vorgesehene Standort am Austeg 10 fertiggestellt und nutzbar ist.

Gleichzeitig soll das bisher genutzte Gebäude in der Schreberstraße 24 nach dem Auszug der Volkssolidarität öffentlich ausgeschrieben und einer neuen Nutzung zugeführt werden. Damit können weitere Investitionen in einen baulich zunehmend problematischen Standort vermieden und gleichzeitig eine gute Perspektive für die Kinder- und Jugendarbeit geschaffen werden.“

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Das Bündnis für Schleiz unterstütze diese Lösung ausdrücklich, heißt es in der Pressemitteilung. Sie verbinde eine notwendige Verbesserung der räumlichen Bedingungen für die Kinder und Jugendlichen mit einem verantwortungsvollen Umgang mit dem städtischen Eigentum.

Besonders wichtig sei eine offene und öffentliche Diskussion gewesen: Auf Antrag von Steffen Elschner wurde die Beschlussvorlage im öffentlichen Teil der Stadtratssitzung beraten. Dadurch konnten auch Corina Schönbach, Geschäftsführerin der Volkssolidarität Oberland e. V., und Helmut Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Volkssolidarität Oberland e. V., persönlich zu den Plänen Stellung nehmen und erhielten dafür Rederecht.

„Wir freuen uns, dass nach der ausführlichen Diskussion nun eine gemeinsam getragene und tragfähige Lösung für den Kinder- und Jugendstützpunkt gefunden wurde“, so das Bündnis für Schleiz.
Seit 1991 hat der Villa in der Hofer Straße 7 die Geschäftsstelle der Volkssolidarität Regionalverband Oberland ihren Sitz, außerdem der häusliche Pflegedienst und die Insolvenz- und Schuldnerberatungsstelle der Volkssolidarität Pößneck.

Nach dem bis zum Jahresende geplanten Umzug der Geschäftsstelle und des Pflegedienstes in ein Gebäude am Neumarkt kann der Umzug des Kinder- und Jugendstützpunktes vorbereitet werden.

Foto: Brit Wollschläger

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